DER GETEILTE BAHNHOF

FRIEDRICHSTRASSE - GRENZBAHNHOF UND WEST-BERLINER EXKLAVE |
INSTALLATION 5. - 15. AUG

Am 13. AUG um 1.14 Uhr ertönte auf den Bahnhöfen, der verkehrstechnischen Verbindung vom Ost- zum Westsektor, die Durchsage, dass ein Weiterfahren nicht mehr moglich sei. Was dieser 28 Jahre wahrende Ausnahmezustand fur den alltaglichen Betrieb und die Menschen bedeutete, in ein Labyrinth von Ubergangen, Spionagepassagen und Absperrungen verwandelte, verdeutlicht die Schau. Wo eine Stahlwand die Bahnsteige trennte und nur eine akustische Wahrnehmung die Zuge in die Freiheit verriet, wo der Tränenpalast die Reisenden oft auf nimmer Wiedersehen verschluckte - da fanden die Geschichten statt, die sich in Büchern und Filmen wiederfinden.

Theaterspielszenen in der Ladenpassage lassen die Zuschauer am 13.-14. AUG eintauchen in diese Zeit. Die Installation ist die "Ouvertüre" fur die ständige Ausstellung im Tränenpalast ab September 2011.

Eintritt frei.

Die Infobroschüre zur Veranstaltung

Mit freundlicher Unterstützung von

Impressionen der Aussellung im Bahnhof Friedrichstraße

Infostand Ausstellung "Der geteilte Bahnhof", Ulrike Altekruse
Ausstellung "Der geteilte Bahnhof", Ulrike Altekruse
Theaterszene "Mit der S-Bahn in den Westen", ENM - Jonas Beck